Die Heimkehr der Bnei Menashe Juden geht weiter

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) mehr als 1.400 Angehörigen des Stammes der Bnei Menashe im Nordosten Indiens bei der Einwanderung nach Israel geholfen, darunter 100 Neuankömmlinge in diesem Frühjahr. Wir freuen uns bekanntzugeben, dass die ICEJ in Partnerschaft mit der Jewish Agency for Israel Teil der nächsten Gruppe von 600 Bnei Menashe sein wird, die im November auf drei Flügen nach Israel einreisen sollen.

Dies ist eine der außergewöhnlichsten Heimkehrgeschichten Israels. Die Bnei Menashe(„Kinder Manasse‘s“) führen ihre Abstammung auf einen der zehn nördlichen Stämme Israels zurück, die 722 v. Chr. von den Assyrern ins Exil geführt wurden. Nach einer 2.700 Jahre langen Reise nähert sich ihre Zeit im Exil nun dem Ende zu.

In Sihphir, einem Dorf in den grünen Hügeln Nordostindiens, werden jeden Freitagabend Kerzen angezündet, und Gebete in hebräisch gesprochen. Eine kleine Synagoge, deren Tür mit einer Menora gekennzeichnet ist, füllt sich mit Männern, die in einen Tallit gehüllt sind.  Die Frauen sitzen auf der anderen Seite eines Vorhangs. Durch der langen Wanderung durch Zentralasien bis in die abgelegenen Bergregionen Indiens und Myanmars hielten die Bnei Menashe an ihrem israelischen Erbe fest. Ihre Rückkehr nach Israel begann schließlich in der Neuzeit, als Israels sephardischer Oberrabbiner sie im Jahr 2005 als „Söhne Israels“ anerkannte. Seitdem kehren sie – Familie für Familie – in ihre Heimat zurück.

Im November 2025 genehmigte die israelische Regierung die Operation „Wings of Dawn“, die die gesamte verbliebene Gemeinschaft von rund 5.800 Menschen bis zum Jahr 2030 nach Israel bringen wird. Die Durchführung des Programms liegt in den Händen der Jewish Agency for Israel.

Die Mission trägt ihren Namen gemäß Psalm 139,9, der daran erinnert, dass Gottes Gegenwart selbst bis in den äußersten Osten reicht, dort, wo die Morgenröte ihren Anfang nimmt.

Diese Alijah ist zugleich eine Rettungsaktion. Die ethnischen Konflikte zwischen rivalisierenden Volksgruppen im indischen Bundesstaat Manipur haben auch die Bnei Menashe getroffen. Synagogen und Wohnhäuser wurden niedergebrannt, und mehr als 2.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen. Die Krise hat der Aufgabe, die verbliebenen Bnei Menashe nach Israel zu bringen, neue Dringlichkeit verliehen.

Auf jedem Sitzplatz der Flüge im kommenden November werden Mitglieder von Bnei-Menashe-Familien sitzen, die sich nach Zion sehnen. Hier sind die Geschichten von drei solcher Familien:

Die Familie Hnamte

Simeon Hnamte ist 34 Jahre alt, und sein ganzes Leben steuert auf diesen Moment zu, der in diesem Jahr Wirklichkeit werden wird.  Seine Großeltern halfen vor mehr als drei Jahrzehnten beim Aufbau der Gemeinschaft in Sihphir. Das Einhalten des Schabbat in einem Mizo-Dorf bedeutete, sich den Nachbarn erklären zu müssen. Seine Großmutter Malka zog vor mehr als zwanzig Jahren nach Kiryat Arba in Judäa. Seine Tante Dina lebt seit 2006 in Afula im Galiläa, und seine Mutter Devorah, 62 Jahre alt, steht bereits auf der Passagierliste für eine Gruppe in diesem Herbst.

Simeon dient der Gemeinschaft als Chazzan (Kantor) und repariert beschädigte Samsung- und Xiaomi-Handys, um für seine Frau Rivka und ihre drei Söhne zu sorgen: Yehuda (10), Aviram (8) und Osher (4). Ihre Unterlagen sind in den letzten Zügen zur Einreisegenehmigung.  Osher, der Jüngste, hat besondere Bedürfnisse, die in Israel angemessen betreut werden können.

Die Familie Pachuau

Im Jahr 2006 erhielt Yehoshua Pachuau im Alter von 27 Jahren eine Brit Milah (Beschneidungszeremonie). Im selben Jahr wanderten seine Brüder Menakhem und Gerson nach Galiläa aus, wo sie bis heute leben. Yehoshua blieb zurück, heiratete Leah und zog vier Kinder groß: Eitan (21), Leah (19), BatSheva (16) und Naomi (7).

Er bewirtschaftet das Land, das ihm zur Verfügung steht, und nimmt Gelegenheitsarbeiten als Tagelöhner an, wann immer sich eine Möglichkeit bietet – manchmal ist er dafür mehrere Tage weit weg von zu Hause. Trotz allem hält er den Schabbat und isst koscher. Einige seiner Passdaten müssen noch geklärt werden. Die Familie hat die ersten Gruppen verpasst und betet nun, bei der nächsten dabei sein zu können.

Die Familie Ralte

Itzhak Ralte hat seine Schwester Rina seit fast dreißig Jahren nicht mehr gesehen. Im Jahr 1998, als er 18 Jahre alt war, war sie bereits nach Israel ausgewandert. Er heiratete Zelda, die einen Gemüsestand auf dem Markt betreibt, und sie bekamen Ruth (19), Reuben (17) und Yolina (10).

Itzhak verdient seinen Lebensunterhalt als Busfahrer. Seine Nichten und Neffen in Israel sind inzwischen erwachsene Menschen, die er noch nie getroffen hat. Er hofft, dass sich das noch vor Ende dieses Jahres ändern wird.

Seine Tochter Ruth träumt davon, Pilotin zu werden, obwohl sie noch nie in einem Flugzeug gesessen hat – denn sie weiß, dass Frauen in Israel fliegen können.

 

Was Sie tun können

Diese drei Familien gehören zu einer größeren Gruppe, die sich darauf vorbereitet, in nur wenigen Monaten Alijah zu machen. Die Kosten, um sie nach Hause zu bringen, umfassen mehrere Flüge von Nordostindien nach Tel Aviv, die Bearbeitung von Dokumenten und die Koordination mit Behörden, Unterstützung bei der Ankunft, Hebräischkursen, sowie Hilfe bei der Wohnungssuche.

Ihre Spende zur Unterstützung der Mission „Wings of Dawn“ trägt dazu bei, diese Familien und viele weitere nach Israel zu bringen. Nun kennen Sie ihre Namen: Simeon und Rivka, Yehoshua und Leah, Itzhak und Zelda. Im November wird ihr langes Warten auf die Rückkehr nach Zion ein Ende haben.

Eine Spende an den Alijah- und Integrationsfonds der ICEJ hilft diesen und anderen Familien dabei, einen erfolgreichen Start im Land Israel zu ermöglichen. Vielen Dank für Ihre Spende.


ICEJ sponsort Flüge um französische Juden nach Hause - nach Israel zu bringen

Als langjähriger Beobachter der Aliyah-Trends für die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem hat der Frühling 2026 das bestätigt, was wir seit Monaten prognostiziert haben. Ein tiefgreifender und anhaltender Anstieg der Einwanderung aus Frankreich nimmt Gestalt an, der die jüdische demografische Landkarte weltweit verändern wird. Die Zahlen sind nicht bloß Statistiken, sie stehen für eine historische Neuordnung, da die größte jüdische Gemeinde Europas ihre Zukunft zunehmend in Israel sieht.

Bei der Beobachtung der Aliyah haben wir selten eine so klare und entschlossene Bewegung erlebt, die von einer komplexen Mischung aus Faktoren im Heimatland und des Ziehens eines resilienten jüdischen Staates angetrieben wird.

Die Daten repräsentieren eine deutliche Entwicklung. Im Verlauf des Jahres 2025 hat die Aliyah aus Frankreich einen dramatischen Sprung gemacht, wobei offizielle israelische Quellen einen Anstieg um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr melden. Das bedeutete mehr als 6.000 französische Juden, die den Schritt wagten – ein Anstieg auf 3.357 im Jahr 2025 und ein atemberaubender Zuwachs von 205 Prozent seit 2023. Dieser Trend hat sich sogar noch verstärkt: Anfang 2026 ist Frankreich erstmals das weltweit führende Land bei der Einwanderung nach Israel geworden.

Das israelische Ministerium für Aliyah und Integration, das diese Welle vorausgesehen hatte, reagierte entsprechend auf diese „Revolution“ wie sie es im Vorfeld bezeichnet hatten.

„Wir können nicht tatenlos zusehen, wie unsere Brüder und Schwestern in Angst leben“, erklärte der israelische Einwanderungs- und Integrationsminister Ofir Sofer. „Dieser Plan ist unsere konkrete und brüderliche Antwort.“

Der Plan „Aliyah der Erneuerung“, der am 1. Januar 2026 in Kraft tritt, ist eine umfangreiche Initiative der israelischen Regierung zur Vereinfachung und Beschleunigung der Einwanderung nach Israel aus westlichen Ländern – insbesondere aus Frankreich, wo die Zahl antisemitischer Vorfälle nach offiziellen französischen Angaben zuletzt um 350 Prozent gestiegen ist.

Um dieses Phänomen zu verstehen, muss man den Stimmen Gehör schenken, die sich entschlossen haben nach Israel einzuwandern.  Ihre Berichte zeigen, dass die Entscheidung weit komplexer ist als eine bloße Reaktion auf Angst. Für viele ist die Aliyah in erster Linie eine positive, von ihrer Identität geprägte Entscheidung.

Yossef, ein 21-jähriger praktizierender Jude, der 2025 nach Israel einwanderte, erklärte, dass seine Motivation darin bestand, sein Judentum frei ausleben zu können. „In Israel ist es normal, jüdisch zu sein, da mehr als 70 Prozent der Bevölkerung jüdisch sind. Ein religiöser Jude, der den Schabbat einhalten und eine Kippa tragen möchte, kann das tun, ohne dass es jemanden stört“, sagte er Euronews. „In Frankreich kann es hingegen kompliziert sein, als Jude zu leben und sich zu entfalten.“

Doch die Unsicherheit bleibt allgegenwärtig. Sarah, eine 34-jährige Mutter von zwei Kindern, die vor Kurzem mit ihrer Familie von Créteil nach Netanja gezogen ist, schilderte der Zeitung "Le Figaro" die schmerzhafte Abwägung hinter ihrer Entscheidung. „Es war keine Entscheidung, die wir leichtfertig getroffen haben. Wir hatten hier alles: Schule, Arbeit, Familie“, erklärte sie. „Aber meine Kinder konnten nicht mehr mit ihrer Kippa nach draußen gehen, ohne angestarrt zu werden.“

Raphaël, ein 22-jähriger Student, beschrieb gegenüber "Le Parisien" ein ähnliches Gefühl sozialer Ausgrenzung: „An der Universität wurden wir stigmatisiert, sobald wir unsere Unterstützung für Israel zeigten. Es wurde unerträglich.“

Zugleich zeichnet sich ein deutlicher Generationenwandel ab. Auf einer großen Aliyah-Messe für medizinische Fachkräfte in Paris im Mai war die Stimmung unter jungen Berufstätigen besonders ernst und nachdenklich, wie die Zeitung "The Times of Israel" berichtete. „Die Mehrheit der jungen Menschen denkt intensiv darüber nach, wie sie nach Israel ziehen können, bevor es zu spät ist“, bemerkte Dr. Raphael Mimoun, ein 26-jähriger Allgemeinmediziner. „Wegen des Antisemitismus wird es immer schwieriger, hier zu leben.“

Ein weiterer Arzt, Eitan, 37 Jahre alt und Vater von drei Kindern, ergänzte, dass er seinen Umzug nach Jerusalem plane, weil es „für Juden in Frankreich keine Zukunft gibt“.

Diese Neuankömmlinge in Israel handeln nicht aus Panik. Vielmehr treffen sie eine langfristige, strategische Entscheidung – als qualifizierte Fachkräfte, die bereit sind, gemeinsam mit ihren Familien einen Neuanfang zu wagen.

Die neuen Programme der israelischen Regierung bieten nicht nur Sicherheit, sondern auch ein umfassendes Unterstützungsangebot: erweiterten Wohnhilfen, einschließlich eines monatlichen Eingliederungszuschusses im ersten Jahr, beschleunigte Verwaltungsverfahren bis hin zu maßgeschneiderten Hebräischkursen und beruflicher Beratung bei der Arbeitssuche.

Die Aliyah-Messe in Paris im April zog Tausende Besucher an und beinhaltete ein wichtiges neues Element: Israelische Unternehmen warben direkt vor Ort um Fachkräfte – von Ingenieuren bis hin zu Spezialisten aus der Verteidigungs- und Energiebranche. Emmanuel Sion, Direktor der Jewish Agency for Israel, hob gegenüber „Israel Hayom“ die psychologische Bedeutung dieses Ansatzes hervor: „Wenn ein Mensch weiß, dass er bereits einen Arbeitsplatz hat, fällt die Entscheidung zur Aliyah deutlich leichter.“

Ein Ausdruck dieser Entschlossenheit wurde während des intensiven Konflikts „Operation Roaring Lion“ sichtbar. Während Raketen aus Iran und dem Libanon auf Israel abgefeuert wurden, landete ein Sonderflug mit mehr als 50 neuen Olim (jüdischen Einwanderern) aus Frankreich und dem Vereinigtes Königreich auf dem Ben-Gurion-Flughafen.

Zu der Gruppe gehörten mehr als 20 junge Familien, vier Babys sowie ein 92-jähriger Einwanderer. Der israelische Minister für Aliyah und Integration, Ofir Sofer, brachte die Stimmung dieses Moments mit den Worten auf den Punkt: „Das jüdische Volk sieht die Taten und den Mut des Staates Israel und entscheidet sich, Teil davon zu sein.“

Basierend auf allen verfügbaren Informationen und der direkten Arbeit der ICEJ mit Familien wird erwartet, dass die Aliyah aus Frankreich im Sommer 2026 einen neuen Höhepunkt erreicht.

Die ICEJ prognostiziert, dass allein in den Sommermonaten zwischen 2.000 und 3.000 Olim (jüdische Einwanderer) aus Frankreich eintreffen werden. Diese Prognose basiert auf mehreren zusammenwirkenden Faktoren.

Zunächst gibt es sehr viele Einwanderungsanträge: Die offenen Einwanderungsakten aus Frankreich soll Berichten zufolge um 384 % gestiegen sein. Zudem hat die israelische Regierung das Ziel formuliert, bis Ende 2026 insgesamt 15.000 neue Einwanderer aus französischsprachigen Ländern aufzunehmen, wobei Frankreich den überwiegenden Anteil stellen dürfte. Hinzu kommt, dass der Sommer traditionell die Hauptsaison für Familienumzüge ist, da Kinder so rechtzeitig zum Beginn des Schuljahres in Israel eingeschult werden können. Dieser saisonale Faktor dürfte die Dynamik der Migration zusätzlich verstärken.

Unterstützen Sie französische Juden nach Israel einzuwandern. Vielen Dank für Ihre Spende! 

 

 


Die Heimkehr der Bnei Menashe Juden - Gottes Zeichen für die Nationen

Als das erste Flugzeug mit 240 Angehörigen der Bnei-Menashe-Gemeinde auf dem Flughafen Ben Gurion aufsetzte, wirkte die Szene wie unmittelbar der Bibel entsprungen. Familien weinten, als sie die Rollbahn betraten mit abgenutzten Gebetsbüchern und israelischen Flaggen in der Hand. Augenzeugen sprachen von einem Moment, auf den man seit Tausenden von Jahren gewartet hatte – und selbst die säkulare Medienlandschaft musste es dieses eine Mal genau so wiedergeben.

Für evangelikale Christen ist das weit mehr als eine rührende Geschichte. Die Rückkehr der Bnei Menashe aus Nordostindien ist für sie ein lebendiges Zeichen – eines, das Gläubige ausrüstet, Antisemitismus mit biblischer Wahrheit zu begegnen und der Welt zu verkünden, dass der Gott Israels noch immer auf dem Thron sitzt.

Die Bibel hat die zehn nördlichen Stämme Israels nie vergessen – jene Stämme, die das Assyrische Reich im Jahr 722 v. Chr. gewaltsam zerstreut hatte. Durch den Propheten Jesaja gab Gott die klare Verheißung: „Er wird die Verstoßenen Israels sammeln und die Zerstreuten Judas von den vier Enden der Erde zusammenbringen“ (Jesaja 11,12).

Die Bnei Menashe, die sich als Nachkommen des Stammes Manasse sehen – eines dieser verlorenen Stämme –, sind für viele Gläubige die lebendige und buchstäbliche Erfüllung dieser prophetischen Zusage.

Ihre beeindruckende Reise aus den abgelegenen Bergregionen Manipur und Mizoram in Nordostindien ins Land Israel gilt als Erfüllung eines „zweiten Exodus“, den Jeremia ankündigte – eines Auszugs, der sogar die Befreiung aus Ägypten in den Schatten stellen würde (Jeremia 23,7-8).

Jeremia spricht dabei ausdrücklich von einer Rückkehr „aus dem Land des Nordens“ (Jeremia 31,8-9) – genau jener Richtung, aus der die zehn Stämme einst ins Exil geführt wurden. Und Hesekiel 37,21-22 prophezeit, dass die beiden Häuser Israels – Juda und „Joseph“ (die nördlichen Stämme) – eines Tages wieder zu einem einzigen Volk im Land vereint sein werden.

Jahrhundertelang konnten diese Worte nur als eschatologische Dichtung, als ferne Endzeitvision gelesen werden. Heute werden sie durch konkrete Ereignisse und Medienberichte sichtbar und dokumentiert.

Genau hier wird die Geschichte der Bnei Menashe zu einer wirksamen Waffe gegen den aktuellen Zeitgeist. Die Propheten stellen die Sammlung Israels nie als privaten Vorgang dar, sondern als öffentliches Schauspiel vor den Augen aller Völker. „Ich werde mich an euch vor den Augen der Nationen als heilig erweisen“, erklärt Gott in Hesekiel 36,23. Die Rückkehr des jüdischen Volkes soll den Nichtjuden (den „Heiden“) ein lebendiges Zeugnis des lebendigen Gottes sein.

Eine umfassende Medienanalyse von November 2025 bis Mai 2026 zeigt, dass die Alija der Bnei Menashe eine wahrhaft globale Medienwelle ausgelöst hat. Über 70 Nachrichtenbeiträge erschienen in Medien aus allen Kontinenten und quer durch alle politischen Lager. In Israel berichteten die Jerusalem Post und Ynetnew sausführlich. In Indien war die Berichterstattung von der Times of India bis India Today besonders umfangreich.

Doch es geht noch weiter: Der Sender „Deutsche Welle“ in Deutschland, Chinas Sohu.com, Frankreichs La Croix, Pakistans Express Tribune, Nigerias Newswatch und das amerikanische JNS.org griffen die Geschichte auf. Sogar das arabische Portal Al Bawaba und die klar linksliberale israelische Zeitung Haaretzveröffentlichten sachliche, nüchterne Berichte – „Israel fliegt 240 Bnei Menashe aus Indien ein“, titelte Haaretz– ohne jede ideologische Verrenkung. Die Geschichte war so offenkundig real, dass keine noch so starke ideologische Filterung sie unterdrücken konnte.

Auf den sozialen Medien sind die Zahlen schlicht atemberaubend. Der Hashtag #BneiMenashe erreichte allein an einem Tag 1,5 Millionen Impressionen auf X (Twitter). YouTube-Videos kamen auf über 3,25 Millionen Aufrufe, darunter ein Clip der Ankunft in Israel mit 1,2 Millionen Views und 50.000 Likes. Auf Reddit explodierten die Diskussionen mit Tausenden von Kommentaren.

Die Welt schaut in Echtzeit auf ihren Smartphones zu, wie sich eine uralte biblische Prophezeiung vor ihren Augen entfaltet. Das ist Jeremia 33,9 in Aktion: „Sie werden staunen und zittern über all das Gute und den Frieden, den ich ihm schenken werde.“

Die Rückkehr der Bnei Menashe zerlegt die Ersatztheologie – die Vorstellung, die Kirche habe Israel dauerhaft in Gottes Heilsplan ersetzt – und zeigt eindrücklich, dass Gott seinem Bund mit den leiblichen Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs treu bleibt.

Zugleich widerlegt sie die Lüge, der moderne Staat Israel sei ein koloniales Projekt. Wenn eine arme, Stammesgemeinschaft aus dem indischen Grenzgebiet ins Flugzeug steigt, weil sie 2.700 Jahre lang an der Überzeugung festgehalten hat, eines Tages in ihr Land zurückzukehren – und die Weltpresse dies als Nachricht berichtet –, dann entziehen solche Ereignisse antisemitischen Verschwörungstheorien den Sauerstoff.

Evangelikale Christen sind wie keine andere Gruppe prädestiniert, die Führung im Kampf gegen Judenhass zu übernehmen – gerade weil wir das Wort Gottes wörtlich nehmen. Wir können ohne Scheu sagen, was die Propheten bereits verkündet haben: Die Sammlung des jüdischen Volkes in seiner angestammten Heimat ist Gottes eigenes Zeichen an die Völker – ein Beweis für die Heiligkeit Seines Namens und Seine lebendige Wirksamkeit heute.

Wie Sacharja 8,23 es voraussieht, werden einst Menschen aus allen Sprachen und Völkern einen Juden am Zipfel seines Gewandes ergreifen und sagen: „Lasst uns mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist.“ Die Heimkehr der Bnei Menashe ist das erste Morgenlicht jenes Tages.

So erhebe die Kirche ihren Blick. Verbreitet die Nachricht. Postet die Videos. Zitiert die Schriftstellen. Wenn jemand antisemitische Klischees wiederholt, zeigt auf die indische Großmutter, die den Boden ihres biblischen Erbes betritt. Erinnert sie daran: Das ist keine Politik – das ist Prophetie.

Es ist das unmissverständliche, öffentliche und weltweit Zeugnis, dass der Herr – der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs – lebt, seine Verheißungen hält und den Weg für seinen Sohn bereitet.


Juden verlassen in Rekordzahlen Europa und Amerika

Blicken wir auf 2025 zurück, zeigt sich: Die weltweiten Alijah-Zahlen haben sich verschoben. Die jüdische Einwanderung nach Israel aus westlichen Ländern ist auf ein historisches Niveau angestiegen.

Beschämende Zahlen

Juden aus Frankreich, Großbritannien, Deutschland und darüber hinaus wandern in einer seit Jahren nicht mehr gesehenen Zahl nach Israel aus – trotz Kriegsgefahr. Die ICEJ steht ihnen bei der Vorbereitung der Ausreise, bei der Durchführung und der späteren Integration zur Seite, in enger Partnerschaft mit der Jewish Agency for Israel (JAFI).

Laut offiziellen Zahlen der JAFI hat die Alijah aus vielen westlichen Ländern in den letzten zwei Jahren dramatisch zugenommen. Die Zahlen sind beschämend für die betroffenen Länder.

Anstieg um 219 Prozent

Aus Westeuropa belief sich die Gesamtzahl der Einwanderer im Jahr 2025 auf 5.103 – ein Anstieg um 138 Prozent seit 2023. Frankreich steht an der Spitze dieser Welle: 3.357 französische Juden wanderten 2025 nach Israel aus, mehr als dreimal so viele wie 2023 (1.051). Dieses Plus um 219 Prozent spiegelt den besorgniserregenden Anstieg des Antisemitismus in Frankreich wider. Großbritannien folgte diesem Trend mit 890 Olim (Neuzuwanderern), die 2025 in Israel eintrafen – ein Anstieg um 136 Prozent gegenüber 2023. Aus Deutschland wanderten 34 Prozent mehr Juden nach Israel aus. Auch aus Nordamerika steigen die Zahlen weiter an. Aus den USA kamen 2025 3.638 neue Einwanderer an, was einem Anstieg von 45 Prozent seit 2023 entspricht. Die Alijah aus Kanada stieg im gleichen Zeitraum um 51 Prozent auf 447 Auswanderer.

Jüngste Umfragen deuten darauf hin, dass etwa 38 Prozent aller französischer Juden – rund 200.000 Menschen! – eine Alijah nach Israel in Erwägung ziehen. Angesichts des zunehmenden Antisemitismus in Europa und Nordamerika wird vermutet, dass sich dieser Trend im Jahr 2026 deutlich fortsetzen wird.

Nichtjüdische Helfer

Die ICEJ unterstützt zudem Einwanderungsprogramme für jüdische Familien aus Lateinamerika. Auch hier gibt es eine steigende Nachfrage aufgrund des zunehmenden Antisemitismus.

Der Prophet Jesaja sah eine Zeit voraus, in der Nichtjuden aktiv an der Rückkehr des jüdischen Volkes in seine Heimat mitwirken würden. „So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will meine Hand zu den Heiden hin erheben und für die Völker mein Banner aufrichten. Dann werden sie deine Söhne in den Armen herbringen und deine Töchter auf der Schulter hertragen.“  (Jesaja 49,22)

Das Bild, Söhne und Töchter auf den Armen zu tragen, deutet auf eine liebevolle und fürsorgliche Rolle hin, mit der Nichtjuden die Alijah unterstützen und ermöglichen. Diese Zeit ist heute!

Göttlicher Auftrag

Die ICEJ ist bereit, 2026 noch mehr jüdischen Einwanderern aus dem Westen bei der Rückkehr in ihre Heimat zu helfen – danke Ihrer Unterstützung. Ihre Spenden finanzieren Vorbereitungen auf die Alijah, Flüge, Hebräisch-Unterricht und Integrationshilfe für Familien, die ein neues Leben in Israel beginnen. Vielen Dank, liebe Freunde der ICEJ, dass Sie diesen wichtigen Dienst möglich machen, um die biblische Verheißung zu erfüllen.

Bitte unterstützen Sie unsere Alijah Hilfe - Vielen Dank! 


Die Bnei Menashe Juden kehren zurück nach Israel

In naher Zukunft soll die nächste Alijah Welle aus dem Nordosten Indiens beginnen. Es handelt sich bei den Heimkehrern um die Bnei Menashe Juden. Die Nachkommen des Stammes Manasse.

Die Aliyah der Bnei Menashe, einer jüdischen Gemeinschaft aus Nordostindien, die behauptet, von einem der Zehn Verlorenen Stämme Israels abzustammen, ist ein besonderes Kapitel in der Geschichte der jüdischen Einwanderung nach Israel.

Über mehrere Jahrzehnte hinweg haben Tausende Mitglieder der Bnei-Menashe-Gemeinschaft ihren Weg nach Israel gefunden. Mit Unterstützung der israelischen Regierung sowie jüdischer Organisationen, die sich der Sammlung verstreuter jüdischer Gemeinschaften weltweit widmen.

Die Bnei Menashe betrachten sich als Nachfahren des biblischen Stamm Manasse, einen der zehn Stämme, die vor über 2.700 Jahren vom Assyrischen Reich ins Exil geführt wurden.

Trotz jahrhundertelangen Umherziehens und Lebens unter anderen ethnischen Gruppen in Nordostindien und Teilen von Burma (Myanmar) bewahrten die Bnei Menashe eine Reihe mündlicher Überlieferungen und religiöser Praktiken, von denen sie glauben, dass sie sie mit ihrem alten israelitischen Erbe verbinden.

Die Geschichte der Bnei Menashe beginnt im Jahr 732 v. Chr., als das Assyrische Reich begann, den Stamm Manasse sowie andere israelitische Stämme gefangen zu nehmen und in Gebiete umzusiedeln, die heute zum Irak und Iran gehören. Die Bibel berichtet, dass sie „nach Halah, an den Habor, den Fluss Gosan, und in die Städte der Meder“ gebracht wurden (2. Könige 17,6; 1. Chronik 5,26). Dort blieben sie laut der Chronik und anderen Quellen bis etwa zur Zeit der Eroberungen durch Alexander den Großen im Jahr 323 v. Chr. Als Alexander begann, Persien zu erobern, flohen die Bnei Menashe zunächst nach Norden und dann weiter nach Osten, um der Unterdrückung der Griechen zu entgehen. Ihrer Überlieferung zufolge reisten sie entlang der Seidenstraße und gelangten schließlich nach China, wo sie Teil der jüdischen Gemeinde von „Kaifeng“ wurden. Frühen steinernen Inschriften der Kaifeng-Juden zufolge gab es bereits während der Han-Dynastie (ca. 206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) Israeliten in China. Eine im Jahr 1512 errichtete Stele beschreibt die frühere Anwesenheit von Juden im westlichen Teil Chinas nahe der Grenze zu Usbekistan. Dies untermauert die nicht bestätigten forensischen DNA-Tests, die 2004 in Indien durchgeführt wurden und eine Ähnlichkeit der weiblichen mitochondrialen DNA einiger Bnei-Menashe-Frauen mit der von Frauen aus jüdischen Gemeinschaften in Zentralasien zeigten.

Usbekistan liegt in Zentralasien, und die Seidenstraße verläuft von Kaifeng bis nach Jerusalem direkt durch das Herz dieser Region. Tatsächlich galten Juden als einige der erfolgreichsten Händler entlang der Seidenstraße. Im Jüdischen Museum von Kaifeng in China hängt zudem eine Karte, die die Standorte der frühesten jüdischen Gemeinden in China und Zentralasien zeigt.

Der Stele von Kaifeng aus dem Jahr 1512 zufolge betrachtete die jüdische Gemeinde ihre Heimat im westlichen China – eine Siedlung am Rand der Taklamakan-Wüste – als prophetisch im Sinne der Schrift aus Psalm 104, Verse 8 bis 10.Dort wurden sie im Jahr 108 v. Chr. von dem Han-General Li Guangli während eines Militäreinsatzes entdeckt. Das Han-Reich begann im zweiten Jahrhundert n. Chr. zu zerfallen, und als sich die Han-Armee aus den westlichen Regionen zurückzog, wanderten die Juden in zentralere Gebiete Chinas aus. Sie zogen den Schutz der Han-Herrscher den Risiken eines Lebens unter den Tataren vor. So verlagerten sie ihren Wohnsitz ostwärts in das Gebiet der heutigen Provinz Gansu. Den Berichten der Bnei Menashe zufolge zog der Stamm schließlich im Jahr 231 n. Chr. weiter nach Kaifeng.

Nach der Han-Dynastie gab es Kriege und Konflikte mit benachbarten Stämmen, und die Überlieferung der Bnei Menashe berichtet, dass sie ins Exil geschickt wurden und dass ein chinesischer Kaiser ihr heiliges Buch, nämlich ihre Tora-Rollen, an sich nahm. Nach dem Verlust der Tora wanderten die Bnei Menashe erneut umher. Über diese Zeit ist wenig bekannt, außer dass ihre Überlieferung besagt, sie hätten eine Zeit lang in Höhlen gelebt, bevor sie nach Indien und Burma gelangten. Daher wurden sie als „Shinlung“ bezeichnet, ein Begriff, der sich auf das Tal der Höhlen bezieht, in dem sie einst Zuflucht suchten.

Schließlich ließen sie sich in den Provinzen Mizoram und Manipur im Nordosten Indiens nieder. Sie besaßen keine heiligen Bücher oder schriftlichen Aufzeichnungen mehr, doch ihre Priester gaben ihre Traditionen weiterhin mündlich weiter, einschließlich ritueller Gottesdienstpraktiken, bis ins frühe 19. Jahrhundert. Dort wurden sie im Jahr 1813 von britischen Missionaren entdeckt, denen der Zugang zu dem Gebiet erlaubt worden war. Es waren baptistische Missionare, die als Erste über die Entdeckung möglicher Nachkommen der Verlorenen Stämme berichteten. Eine der Legenden des Bnei-Menashe-Stammes besagt, dass ein chinesischer Kaiser zwar ihr heiliges Buch genommen habe, dass es jedoch eines Tages von einem weißen Mann zurückgebracht wurde. Dieser weiße Mann sei ein christlicher Missionar aus Europa. Später, nach dem Ende des 19. Jahrhunderts, trafen Missionare ein, die aus der großen walisischen Erweckungsbewegung entsandt worden waren, und viele Menschen in der Region konvertierten bald zum Christentum, darunter auch viele der Shinlung.

Die Missionare trafen auf ein Volk mündlicher Überlieferungen, die direkt aus dem Buch Genesis zu stammen schienen – Erzählungen einer großen Flut oder einer Sprachverwirrung auf Erden – Berichte über Patriarchen, die zu biblischen Figuren passten. Wahrscheinlich nahmen sie deshalb die Bibeln der Missionare bereitwillig an. Als die britischen Missionare die Bibel in lokale Dialekte übersetzten und ihnen das Lesen beibrachten, stellten die Bnei Menashe mit großer Freude fest, dass ihre Geschichten, Legenden und Lieder mit den biblischen Berichten übereinstimmten. In ihren Augen bestätigte dies, dass sie Nachkommen des Stammes Manasse waren, und einige Clans beschlossen, an ihren israelitischen Traditionen festzuhalten.

In den 1950er Jahren beschloss eine kleine Gruppe, nach Israel auszuwandern, und versuchte, den Weg zu Fuß zurückzulegen, scheiterte jedoch. Den Bnei Menashe gelang es jedoch, Kontakt zu jüdischen Gemeinden in den größeren Städten Indiens aufzunehmen, und die Nachricht von ihrer Existenz weckte schließlich das Interesse des israelischen Rabbiners Eliezer Avichail, der in den 1980er Jahren in die Region reiste, um ihre Herkunft zu erforschen. 

Avichail brachte schließlich den israelischen Autor Hillel Halkin mit, dessen bekanntes Werk Beyond the Sabbath River seine eigene Suche danach beschreibt, wer diese Menschen wirklich waren. Sie stellten fest, dass sich unter den über Generationen weitergegebenen Bräuchen und Traditionen der Bnei Menashe auch bestimmte gemeinschaftliche Lieder befanden, die bereits vor dem Kontakt mit den Missionaren existierten – Lieder, die von biblischen Ereignissen im alten Israel erzählten.  Zum Beispiel konnte das jährliche Fest Sikpui, eines der wichtigsten Feiertage der Bnei Menashe, erst beginnen, wenn die gesamte Gemeinschaft ein heiliges Lied vollständig gesungen hatte, das deutliche Bezüge zum Auszug aus Ägypten, zur Wolken- und Feuersäule sowie zur Teilung des Roten Meeres enthält. In dem Dokumentarfilm „This Song is Old“ betont Hillel Halkin, dass dieses alte gemeinschaftliche Lied für ihn einer der überzeugendsten Beweise dafür war, dass die Bnei Menashe israelitische Ursprünge haben. Shavei Israel wurde später zu ihrem wichtigsten Fürsprecher für die Rückkehr in das jüdische Volk im Land Israel, und im April 2005 erkannte der sephardische Oberrabbiner Shlomo Amar den Anspruch der Bnei Menashe auf israelitische Herkunft an – vor allem aufgrund ihrer Hingabe zum Judentum. Seine Entscheidung ebnete den Weg dafür, dass die Bnei Menashe nach Israel einreisen konnten.

Die erste Welle der Bnei Menashe - 1.750 Personen, landeten bis zum Jahr 2007 in Israel. Eine zweite Welle begann 2012, bei der die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem die Flüge von über 1.400 dieser Einwanderer finanzierte. Im Jahr 2024 leben noch etwa 58.000 Bnei Menashe in Indien, die sehnsüchtig auf ihre Gelegenheit warten, die Reise in ihre Heimat anzutreten. Nach Jahrhunderten der Trennung steht ihre lang ersehnte Wiedervereinigung mit dem jüdischen Volk in Israel nun endlich in Aussicht.

Die Aliyah für die Bnei Menashe birgt nicht nur logistische Herausforderungen, sondern es gibt auch Bildungsprogramme in Indien, die darauf abzielen, die Gemeinschaft wieder in das jüdische Leben zu integrieren. Diese Programme beinhalten Hebräisch Unterricht, jüdisches Recht, Geschichte und Bräuche und bereiten die Bnei Menashe auf einen reibungslosen Übergang in das Leben in Israel vor.

Die Bnei Menashe haben sich in verschiedenen Regionen Israels angesiedelt, darunter in Galiläa und im Negev, wo sie im Allgemeinen von den lokalen Gemeinschaften willkommen geheißen wurden. Die Regierung sowie gemeinnützige Organisationen haben bei der Bereitstellung von Wohnraum, Bildung und Beschäftigung geholfen, um ihre Integration zu erleichtern. Trotz dieser Bemühungen stehen die Bnei Menashe – wie viele andere Einwanderergruppen auch – weiterhin vor Herausforderungen im Zusammenhang mit kultureller Anpassung und wirtschaftlicher Stabilität.

Helfen Sie mit Ihrer Spende die Bnei Mensahe Juden zurück in das Land Israel zu bringen. - Vielen Dank!